463 ausgewertete Presse- und Polizeimeldungen über Motorradunfälle in Schleswig-Holstein.
Quelle: NBNL Unfallauswertung (Presse- und Polizeimeldungen) · 463 Datensätze · Stand: 13.08.2026 · Methodik
Laut Unfallatlas der Statistischen Ämter des Bundes und der Länder wurden in Schleswig-Holstein von 2016 bis 2025 12.233 Unfälle mit Kraftradbeteiligung und Personenschaden polizeilich erfasst — davon 188 mit Getöteten und 2.998 mit Schwerverletzten.
NBNL hat dazu 463 Presse- und Polizeimeldungen ausgewertet — rund 4 % der amtlich erfassten Unfälle, überwiegend die schweren Fälle. Das ist der Unterschied zwischen Berichtsgeschehen und Unfallgeschehen, in Zahlen.
Diese amtlichen Daten enthalten keine Personenbezüge; ein Löschantrag ist hier weder nötig noch möglich. Sie werden bewusst getrennt von den ausgewerteten Meldungen ausgewiesen und nirgends mit ihnen verrechnet — warum, steht in der Methodik.
Quelle: Unfallatlas (Statistische Ämter des Bundes und der Länder) · 12.233 Datensätze · Erhebungsjahre 2016 bis 2025 · Stand: 2025 · Datenlizenz Deutschland – Namensnennung 2.0
43 % der hier ausgewerteten Meldungen betreffen tödliche Unfälle. Das ist keine Aussage über das Risiko, sondern über die Berichterstattung: Über schwere Unfälle wird ungleich häufiger berichtet als über Blechschäden. Amtlich sterben rund 1,7 % der verunglückten Motorradfahrer.
Für Gefahrenstellen, regionale Schwerpunkte und Ursachenmuster in Schleswig-Holstein sind die Daten aussagekräftig. Für die Frage, wie wahrscheinlich ein Unfall ist, sind sie es nicht. Zur Methodik