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Fiches techniques›Supersport›Yamaha R9
Yamaha R9
2026
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Yamaha R9Supersport2026
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Rédaction
Redaktionell geprüft
Yamaha R9 (2026): Supersport mit Triple-Charakter statt 600er-Zwang
Die R9 verbindet die Punch- und Drehmoment-Welt des CP3 mit echter Supersport-Ergonomie und will damit R6-Nostalgiker und Landstraßen-Heizer gleichzeitig abholen.

Schon nach den ersten Kurven wird klar, worum es hier geht: Das Konzept setzt auf Drive statt Dauer-Drehzahl. Der 890-cm³-Dreizylinder liefert 119 PS (87,5 kW) und 93 Nm so, dass man aus engen Ecken früher herausbeschleunigt und dabei weniger schalten muss als bei einer klassischen 600er. Mit 195 kg wirkt sie nicht federleicht, aber das Handling bleibt sportlich, weil die Balance beim Einlenken und beim Umlegen stimmig ist. Auf der Landstraße macht das Bike deshalb besonders Sinn: Du fährst flüssiger, triffst Bremspunkte entspannter und kannst die Linie mit Gas fein nachzeichnen. Im Supersport-Segment positioniert sie sich als Brücke zwischen R7 und den großen Superbikes und als Alternative zu V2- und Parallel-Twin-Sportlern, die entweder teurer oder weniger „Punch aus der Mitte“ bieten.

Avis d’expert

Agilität beim Einlenken, Punch aus der Mitte und dabei diese wohltuende Kontrolle am Kurvenausgang: Genau so fühlt sich die R9 für mich an, wenn man sie konsequent über den Vorderradreifenkontakt fährt. Der Dreizylinder-Charakter prägt alles: Du musst nicht permanent oberhalb einer bestimmten Drehzahl leben, sondern kannst am Scheitelpunkt früher ans Gas, ohne dass das Bike dich mit einem hektischen Leistungs-Kick aus der Linie drückt. In schnellen Wechselkurven wirkt sie erwachsener als eine alte 600er, weniger nervös, dafür stabiler auf Zug. Beim harten Anbremsen lässt sie sich sauber in den Bremspunkt „stellen“, und beim Umlegen bleibt das Gefühl, dass das Chassis mit dir arbeitet statt gegen dich. Im Markt ist das für mich die klare Antwort auf die Lücke zwischen R7 und den kompromisslosen Liter-Supersportlern: mehr Alltagstempo und Schub als eine 600er, aber weniger Stress als eine R1. Gegen eine Ducati Panigale V2 oder eine Aprilia RS 660 ist die R9 für mich die „Grip-und-Drive“-Option: nicht nur Spitzenleistung, sondern nutzbare Geschwindigkeit.

Verdict

Für mich ist das die Supersport-Idee, die 2026 wirklich passt: sportlich, aber nicht nervös; schnell, aber nicht nur über Drehzahl. Die R9 belohnt saubere Linien mit Grip und frühem Gas, statt dich zum permanenten Hochdrehen zu zwingen. Wer R6-Feeling sucht, bekommt hier mehr Alltagstempo und weniger Stress. Genau darin liegt ihre Stärke.

Manuels et documents
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Avis sur le web

Im Netz zeichnet sich ein recht klares Bild: Viele Tester loben die R9 als Supersport, der nicht mehr nur über Drehzahl funktioniert, sondern über nutzbaren Schub und entspannteres „Real-World“-Tempo. RevZilla ordnet sie ausdrücklich als nächsten Schritt nach der R7 ein und betont die moderne Elektronik- und Track-Mode-Ausrichtung, ohne dass das Konzept zur reinen Rennstrecke verengt wird. Motorcycle.com beschreibt, dass Yamaha das Ziel trifft, die R9 zwischen R7 und R6 zu positionieren, also sportlich genug für ambitioniertes Fahren, aber nicht so spitz wie die klassische 600er-DNA. Rider Magazine geht in eine ähnliche Richtung und thematisiert den Vergleich zur messerscharfen R6-Anmutung: Erwartete „Vagheit“ relativiert sich durch das stimmige Gesamtpaket aus Stabilität, Zug aus der Mitte und sportlicher Präzision. Women Riders Now hebt die Praxistauglichkeit und das kontrollierbare Fahrgefühl hervor und beschreibt, wie selbst weniger ideale Bedingungen (nasser Track, niedrigere Geschwindigkeiten) einen Eindruck von gut dosierbarer Performance vermitteln. Voir la source

Aperçu
Rang dans la catégorie
À PARTIR DE
14.099 €
Puissance
119ch (88 kW)
Couple
93Nm
Cylindrée
890cm³
Poids
195kg
Régime max.
10000tr/min
Vitesse max.
225km/h
Réservoir
14l
Consommation
5l/100km
Autonomie
280km
Hauteur de selle
830mm
Les barres situent chaque valeur par rapport à tous les modèles de la même catégorie.
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Générations du modèle
Prédécesseur
Yamaha R9
2025
Actuel
R9
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2026
Successeur
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