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Fiches techniques›Cruiser›Indian Scout Sixty Bobber
Indian Scout Sixty Bobber
2026
Herstellerseite
Indian Scout Sixty BobberCruiser2026
Droits d’image : © Indian Motorcycle. Photo du constructeur – utilisation à des fins éditoriales ou informatives avec mention de la source.
Rédaction
Redaktionell geprüft
Indian Scout Sixty Bobber (2026): Purist mit Punch
Die 2026er Sixty Bobber bleibt optisch radikal schlicht, fährt aber spürbar erwachsener und präziser als man es einem Bobber zutraut.

Schon im Stadtverkehr wirkt das Paket kompakt und leicht zu manövrieren, was bei einem Cruiser dieser Statur nicht selbstverständlich ist. Der V2 hängt sauber am Gas und liefert genau den „Punch“, den man für Überholmanöver oder den kurzen Sprint zur nächsten Lücke braucht, ohne dass man dauernd schalten muss. Auf der Landstraße ist sie am stärksten, wenn man rund fährt: früh einlenken, stabil auf Zug halten, dann mit sattem Sound wieder heraus. Auf schlechten Asphaltflicken spürt man die straffe Abstimmung deutlicher, dafür bleibt das Fahrwerk in schnellen Wechselkurven erstaunlich aufgeräumt. Elektronik und Bedienung sind angenehm unaufgeregt: genug Unterstützung, ohne den Bobber-Charme zu verwässern.

Avis d’expert

Dieser tiefe Bobber-Sattel zwingt dich sofort in die „Ellbogen locker, Blick weit“-Haltung – und genau so fährt sich die Scout Sixty Bobber 2026: lässig, aber nicht träge. Im kurvigen Geläuf überrascht sie mit sauberer Linie, weil das Vorderrad klar Rückmeldung gibt und der Motor aus dem mittleren Drehzahlband angenehm drückt, ohne hektisch zu wirken. Beim Rausbeschleunigen aus engen Ecken ist der Grip gut kontrollierbar, nur die Fußrasten erinnern dich früh daran, dass Optik hier Priorität hat. Die Bremse lässt sich fein dosieren; ich setze Bremspunkte lieber einen Tick früher, dann rollt sie stabil in die Kurve und zieht neutral wieder raus. Gegen Harley Sportster S wirkt sie weniger aggressiv, dafür harmonischer; gegenüber einer Rebel 1100 weniger „Tech“, aber emotionaler und mit mehr klassischem V2-Charakter. Unterm Strich: ein Cruiser, der nicht nur geradeaus kann.

Verdict

Ein Bobber für Fahrer, die Optik und Gefühl wollen, aber trotzdem sauber durch Kurven kommen möchten. Der Motor liefert kräftigen, gut nutzbaren Druck und macht das Bike im Alltag angenehm stressfrei. Grenzen setzt vor allem die Schräglagenfreiheit und der Komfort auf ruppigen Straßen. Wer damit leben kann, bekommt einen sehr stimmigen Cruiser.

Avis sur le web

In der Fachpresse werden bei Scout-Bobber-Tests traditionell drei Punkte immer wieder ähnlich bewertet: die starke Optik mit viel „Custom ab Werk“, der druckvolle Antritt aus dem Keller und die alltagstaugliche Bedienbarkeit trotz Bobber-Layout. Motorradmagazine wie MOTORRAD, Cycle World und RevZilla loben bei Scout-Generationen häufig die zugängliche Leistungsentfaltung und das insgesamt hochwertige Finish, kritisieren aber zugleich die begrenzte Schräglagenfreiheit und den eher straffen Federungskomfort auf schlechten Straßen. Auch in Tests von Rider Magazine und MCN taucht regelmäßig auf, dass sich die Scout überraschend präzise einlenken lässt, solange man den Cruiser-Fahrstil akzeptiert und nicht wie auf einem Naked Bike „reindrückt“. Unterm Strich: viel Charakter und Look, mit den typischen Bobber-Kompromissen bei Komfort und Kurvenfreiheit.

Aperçu
Rang dans la catégorie
À PARTIR DE
13.650 €
Puissance
85ch (63 kW)
Couple
87Nm
Cylindrée
999cm³
Poids
243kg
Régime max.
6500tr/min
Vitesse max.
190km/h
Réservoir
13l
Consommation
4,3l/100km
Autonomie
302km
Hauteur de selle
649mm
Les barres situent chaque valeur par rapport à tous les modèles de la même catégorie.
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