Som do motor
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Mit ihrem 1.649 cm³ großen Reihensechszylinder bleibt die BMW K 1600 B 2027 eine Ausnahmeerscheinung im Touring-Segment. 160 PS und 180 Nm liefern nicht nur souveränen Durchzug, sondern auch diesen samtigen, kultivierten Charakter, der lange Etappen ausgesprochen entspannt macht. Gleichzeitig reagiert das Fahrwerk präzise genug, um die 344 Kilogramm in schnellen Wechselkurven kontrolliert und erstaunlich handlich wirken zu lassen. Die Sitzposition ist lässiger als bei einer klassischen Sporttourerin, ohne auf Reichweite, Windschutz oder Komfort zu verzichten. Mit 200 km/h Höchstgeschwindigkeit ist sie zudem klar mehr als ein gemütlicher Boulevard-Cruiser. Gegenüber der K 1600 GT wirkt sie emotionaler und entspannter, während Harley-Davidson Road Glide und Indian Challenger stärker über Stil, V2-Charakter und amerikanische Präsenz kommen. Die BMW setzt dagegen auf technische Souveränität und Tempo.
Agilität, Punch, Kontrolle, Charakter – die BMW K 1600 B spielt diese vier Karten erstaunlich souverän aus. Trotz 344 Kilogramm fühlt sie sich aus dem Sattel heraus deutlich leichter an, als es die Zahl vermuten lässt. Der Reihensechszylinder liefert seinen Schub seidenweich, aber mit Nachdruck: Beim Herausbeschleunigen aus engen Kurven liegt sofort Druck an, ohne nervös oder ruppig zu wirken. Die entspannte Sitzposition lädt zum Gleiten ein, doch sobald die Straße kurviger wird, zeigt die B ihre sportliche Seite. Der stabile Geradeauslauf, die präzise Front und die kräftige Bremse vermitteln viel Kontrolle an späten Bremspunkten. Gegen eine Harley-Davidson Road Glide oder Indian Challenger wirkt sie weniger emotional-amerikanisch, dafür kultivierter, schneller und fahrdynamisch konsequenter. Im Vergleich zur K 1600 GT sitzt man lässiger, ohne den starken Touring-Kern zu verlieren. Genau diese Mischung macht sie besonders: kein klassischer Cruiser, kein reiner Sporttourer, sondern ein luxuriöser Langstrecken-Bagger mit erstaunlich viel Kurvenlust.
Diese Bagger-Idee funktioniert, weil sie Komfort und Fahrspaß nicht gegeneinander ausspielt. Der Sechszylinder liefert gewaltigen, aber jederzeit kontrollierbaren Punch, während Fahrwerk und Bremsen auch ambitionierte Kurvenfahrten erlauben. Wer amerikanisches Bagger-Flair mit maximaler Motorenkultur sucht, findet kaum eine eigenständigere Lösung. Die K 1600 B bleibt schwer, groß und teuer, wirkt aber gerade deshalb eindrucksvoll.
Die im Internet verfügbaren Tests zeichnen ein sehr einheitliches Bild der K 1600 B. Visordown lobt die überraschend leichte Richtungsänderung und beschreibt den Motor als untenrum geschmeidig, bevor er im mittleren und oberen Drehzahlbereich nachdrücklich zulegt. RevZilla hebt ebenfalls die außergewöhnliche Kombination aus hohem Gewicht, stabiler Fahrweise und sportlichem Kurvenpotenzial hervor, sieht das Motorrad aber als bewusst spezielle Lösung zwischen Bagger und Sporttourer. Cycle News bewertet Fahrwerk und Handling als sehr überzeugend und betont, dass die Maschine in Kurven satt liegt und bei höherem Tempo Ruhe bewahrt. Kritischer fällt dort die anfängliche Gasannahme beim Anfahren auf. Insgesamt wird die K 1600 B als eigenständige, komfortable und ungewöhnlich schnelle Alternative zu amerikanischen Luxus-Baggern eingeordnet. Die Meinungen stimmen außerdem darin überein, dass ihr Reihensechszylinder das prägende Erlebnis liefert. Quellen: revzilla.com; cyclenews.com; bmwmotorcycles.com. Ver a fonte